Prof. Giuseppe Simoni
Prof. Giuseppe Simoni, geboren in Pavia am 31. Juli 1944, hat promoviert in biologische Wissenschaften im Juli 1969 in der wissenschaftlichen Fakultät der Universität in Pavia, mit einer Dissertation im Rahmen seiner Versuchsarbeit im Institut fűr Genetik.
Von 1973 bis 1978 hat Prof. Simoni, als Assistent der I. Professur fűr Allgemeine Biologie, seine Forschungstätigkeit in dem human-zytogenetischen Bereich fortgesetzt.
In diesem Zeitraum hat er sich mit den Problemen in Verbindung mit der pränatalen Diagnose von genetischen Krankheiten auseinandergesetzt. Er hat sich insbesondere um die Kenntnisse der Eigenschaften der kűnstlichen Befruchtung von Fruchtwasser-Stammzellen beműht.
Seit 1975 ist er Mitglied des Leitungsausschusses der Arbeitsgruppe fűr medizinische Zytogenetik.
Seit 1978 leitet er die Bereiche pränatale chromosomische Diagnose und medizinische zytogenetische Forschung in den Klinik- und Fortbildungsinstituten in Mailand.
Die wichtigsten wissenschaftlichen Ergebnisse sind in der pränatalen Diagnose der genetischen Krankheiten erreicht worden.
Prof. Simoni hat eine neue Methode entwickelt, die in wenigen Stunden die Diagnose des chromosomischen főtalen Schatzes bereits ab der 8. bis 9. Woche Schwangerschaft ermőglicht.
Diese Methode erlaubt zum ersten Mal die Diagnose von chromosomischen Anomalien im I. Vierteljahr (lancet, 1983).
Auf Grund dieses wissenschaftlichen Erfolges, ist Prof. Simoni mehrmals eingeladen worden, Vorträge an wichtigen Universitäten und in Genetischen Zentren im Ausland zu halten: Erasmus University, Rotterdam; Department of Clinical Genetics, Karolinska Institute, Stockolm; MRC Clinical and Polulation Cytogenetics Unit, Edimburg; The John F. Kennedy Institute, Glostrup, Dänemark; The Illinois Masonic Center, Chicago; Institute of Human Genetics, University of Essen; Center of Human Genetics, Leuven. Seit 1986 ist Prof. Simoni in das Editorial Board der Zeitschrift „Prenatal Diagnosis“ einbezogen worden und seit 1990 in das der Zeitschrift „Acta Medica Auxologica“.
Im November 1990 hat Prof. Simoni die Leitung der Abteilung fűr medizinische Genetik des Biomedizinischen Wissenschaftlichen Instituts der Università degli Studi di Milano in dem Krankenhaus San Paolo in Mailand űbernommen.
Von Dezember 1990 bis Januar 1999 hat er die Präsidentschaft der Stiftung Luigi Villa, das Forschungszentrum fűr Molekűlarpathologie fűr die Klinikanwendung űbernommen, eine fűr die wissenschaftliche Forschung anerkannte Kőrperschaft in dem Ospedale Maggiore in Mailand.
Seit 2002 ist Prof. Simoni wissenschaftlicher Leiter von TOMA S.p.A. Advanced Biomedical Assays und seit 2006 wissenschaftlicher Leiter von Biocell Center S.p.A.
Das Team
Prof. Ghezzi
